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Wir über uns
RENO Bayern Landesverband der Rechtsanwalts und
Notariatsfachangestellten e.V.
als Vereinigung der Rechtsanwaltsangestellten im
OLG-Bezirk München e.V. im Jahre 1980 gegründet,
zum Landesverband am 4.9.2008 geworden und hat seinen Sitz in München.

Ein starkes Team – aus dem Vorstand des Landesverbandes
v. links Renate Stieren, Waltraud Rövekamp, Susanne
Donath und Astrid Prag .
Renofachangestellte zu sein heißt, kontinuierlich zu
lernen. Sich immer weiter fortzu-bilden und sich nicht
auf dem einmal Erlernten auszuruhen – und das bis
ins Rentenalter. „Klar, ist das nicht immer einfach“,
räumt Waltraud Rövekamp, erste Vorsitzende des
RENO Landesverbandes Bayern ein. „Aber letztlich ist
es genau das, was unseren Beruf interessant macht
und uns fit hält.“ Deshalb legt der Landes-verband seinen
Schwerpunkt auf den Bereich Fort- und Weiterbildung.
Den rund 265 Mitgliedern werden unterschiedliche
Fachseminare angeboten, Crash-Kurse für
angehende Rechtsfachwirte, Sprachkurse sowie EDVKurse.
Auch die Azubis kommen in Bayern nicht zu kurz.
„Bei uns finden jährlich Prüfungsvorbereitungskurse
und Bewerbungstrainings für die Auszubildenden
statt“, sagt die erste Vorsitzende, die seit seiner Gründung
in dem Verband aktiv ist: „Das war im Januar
1980“, erinnert sie sich. Bei dem ersten Treffen inMünchen besiegelten von rund 35 Teilnehmern sofort
25 ihre Mitgliedschaft. Damals beschränkte sich
der Verband noch auf den Ort München und wurde
als „Vereinigung der Rechtsanwaltsangestellten im
OLG-Bezirk München e.V.“ ins Handelsregister eingetragen.
2002 wurde er dann in „RENO München e.V“ umgetauft
und 2008 wurde er zum Landesverband ernannt.
Hauptgrund dafür war die stagnierende Mitgliederzahl.
Es sollte ein frischer Wind im Verband
wehen und ihn so für neue Mitglieder – auch über die
Ortsgrenzen Münchens hinaus – interessant machen.
Ab nächstem Jahr bietet der RENO Bayern Landesverband
e.V. deshalb verstärkt Seminare in Ober- und
Niederbayern an. In den Kursen können interessierte
Renofachangestellte nicht nur in neue Themen reinschnuppern
oder ihr Wissen in bekannten Gebieten
auf-frischen, sondern haben zudem die Chance, die
Angebote des Landesverbandes näher kennenzulernen.
Und das sind eine Menge. Neben den bereits erwähnten,
zahlreichen Seminaren, sind das insbesondere
die Mitgliederversammlungen, der monatliche Stammtisch,
der traditionell jeden ersten Dienstag im Monat
in der Gaststätte Seegmüller in München stattfindet,
sowie die Weihnachtsfeier. „Das ist in erster Linie ein
gemütliches und lustiges Beisammensein, das wir
dazu nutzen, um die Ereignisse des Jahres Revue passieren
zu lassen“, berichtet Waltraud Rövekamp.

Fröhlich geht es ebenfalls bei den jährlichen Ortsvereinstreffen
zu. Die Idee dazu hatten Mitte der 80er
Jahre die Münchner, die sogleich die anderen Ortsvereine
zu sich nach Bayern einluden. Seitdem waren sie
noch zwei Mal Gastgeber; zuletzt 2005 im Hotel Marriott
in München mit einem Besuch des Münchner
Hofbräuhauses. Jedes Jahr treffen sich 10 bis 14 Ortsverbands-
Vorstände, tauschen sich aus und nehmen
neue Anregungen für ihre Verbandsarbeit mit nach Hause. Waltraud Rövekamp: „Die Treffen sind eine
gute Sache, um mal über die eigenen Grenzen hinauszuschauen,
zu gucken, wie es die Kolleginnen
machen und sich bei gemeinsamen Themen abzustimmen.“ Denn nicht jeder Verband steht für sich allein da. Vielmehr geht es darum, den Berufsstand
zu stärken und gemeinsam mehr zu erreichen, wie
beispielsweise bessere Arbeitsbedingungen oder die
Mitarbeit bei der Errichtung und Einführung des neuen
Berufsbildes, den „Rechtsfachwirt“ bzw. „Notarfachwirt“.
Von Nicole Hein, Münster
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Aufgabe und Ziele
des Vereins sind satzungsgemäß u. a. die Wahrung, Vertretung und Förderung der
wirtschaftlichen und sozialen Belange der Mitglieder sowie deren fachliche Aus-
und Weiterbildung, wobei die Pflege der Kollegialität einen besonderen Stellenwert ein- nimmt.
Die Ziele sind insbesondere:
- Einwirkung auf die Regelung des Ausbildungs- und Prüfungswesens sowie
die Weiterbildung und Durchführung derselben,
- Gewährung von Unterstützung an Mitglieder, soweit es die Finanzlage gestattet,
- Gewährung günstiger Gehalts- und Arbeitsbedingungen durch den Abschluss von Tarifverträgen (es gibt leider noch keinen Tarifvertrag),
- Unterstützung in arbeits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten,
- Erteilung von Rechtsauskünften, Rechtshilfe und Rechtsvertretung soweit
gesetzlich zulässig, auf den Gebieten der Arbeits-, Sozial-, Verwaltungs- und
Finanzgerichtsbarkeit.
Der Verein versteht sich als Arbeitnehmervereinigung im Sinne des Tarifvertrags-gesetzes
und des Arbeitsgerichtsgesetzes. Aufgrund von Gesetzesänderungen und sich ändernder
Rechtsprechnung, mit der wir ständig konfrontiert werden, ist gerade der Bereich „Fortbildung“ ein bleibendes und immer aktuelles Thema. Fachliches Können, uneingeschränkte Beweglichkeit sowie die Bereitschaft zur stetigen Weiter-bildung werden von den
RENO-Fachangestellten erwartet.
Prinzip und Hauptziel der Seminare ist es, den Teilnehmern bei einem Minimum an Zeitaufwand und Kosten ein Maximum an wichtigen, jederzeit verwertbaren und praxisorientierten Informationen für ihre tägliche Arbeit zu vermitteln.
Dies wird nicht zuletzt durch die in der Schulung und Praxis erfahrenen, hoch-qualifizierten
Dozenten sichergestellt. |
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